Leitfaden

Dynamische Navigation in der Intralogistik

Wie EMMA-Systeme in unstrukturierten Lagern Hindernisse sicher umgehen.

Autonomie statt starrer Bahnen

In der Intralogistik von KMU sind Gänge oft eng und Lagerplätze dynamisch belegt. Ein humanoider Roboter muss hier mehr leisten als ein klassisches FTS (Fahrerloses Transportsystem).

Best Practice: Die 3-Zonen-Regel

Um die Effizienz zu steigern, ohne die Sicherheit zu gefährden, haben wir im Projekt EMMA das Zonen-Modell entwickelt:

  1. Statische Zone (Regale): Hier nutzt der Roboter hochpräzise Karten für die Lokalisierung.
  2. Interaktions-Zone (Übergabepunkte): Reduzierte Geschwindigkeit und verstärkte Sensorik zur Erkennung menschlicher Handgesten.
  3. Dynamische Zone (Verkehrswege): Aktives “Predictive Pathing” – die Embodied AI berechnet die Laufwege von Mitarbeitern voraus, um flüssige Ausweichmanöver zu ermöglichen.

Tipp für die Praxis:

Nutzen Sie visuelle Signale am Roboter (z.B. ein dezentes Lichtband), das anzeigt, in welche Richtung der Roboter als nächstes ausweichen möchte. Das schafft Vertrauen bei den menschlichen Kollegen.